Artikel und Reportagen über das Projekt

Ohrentropfen für Stofftiere?

Beim Wohlfühlmorgen gibt es auch ein Zelt der Malteser, in dem die Tierärztin Charlotte von Canstein ihre Patienten empfängt. Drei Katzen, drei Meerschweinchen und acht Hunde wurden mit unterschiedlichen Leiden vorbeigebracht und sofort behandelt: von Würmern und Flöhen bis zu akuter Niereninsuffizienz bei einer Katze. Ein Mädchen zieht die Malteserin am Ärmel. " Hast Du auch was für die Ohren?" Zwei Stofftiere sollen nun auch behandelt werden, eines hat Schnupfen. So etwas duldet keinen Aufschub.

- / 24. Februar 2010

Die Seele baumeln lassen

„Ein ausgiebiges Frühstück, dann eine heiße Dusche, in frisch gewaschene Klamotten schlüpfen und ein Stündchen in Zeitschriften schmöckern: Das tut im Winter nicht nur den durchgefrorenen Gliedern, sondern auch der Seele gut.“

Hinz&Kunzt / 01. Februar 2010

Wellness für Leib und Seele

„Die Idee ist nicht neu, die Umsetzung gleichwohl eine Premiere in Hamburg: Wohnungslose und Arme sind am 27. Februar zum ersten Hamburger Wohlfühlmorgen in die Sankt-Ansgar-Schule geladen. Dann bekommt so mancher Hamburger all das geboten, was er sich sonst nicht leisten kann: ein Frühstücksbuffet zum Sattessen, Maniküre und Pediküre, einen neuen Haarschnitt, Zeitungslektüre oder eine tierärztliche Behandlung für den Hund.“

Neue Kirchenzeitung / 21. Februar 2010

Wellness-Tag für Arme

„Die längsten Schlangen bildeten sich vor den Klassenräumen, in denen der Friseursalon und die Maniküre untergebracht sind. Gerd Reinhold (48) hat lange gewartet, nun guckt er in den Spiegel und lächelt zufrieden: „Alles wieder hübsch!“ Vorher war der Bart so lang, dass er nicht auf das Passfoto passte, erzählt der Flaschensammler. ... Auch Irena Behnke (62) war 19 Jahre obdachlos, erzählt sie. Gerade lässt sie sich die Nägel in feinem Rosa lackieren. Kosmetikerin Susanne Wright (51) cremt, feilt und lackiert schon seit 3 Stunden nonstop. Die Beauty-Expertin ist selbst Hartz-IV-Empfängerin und stellt ihr Können ehrenamtlich zur Verfügung.“

Hamburger Morgenpost / 28. Februar 2010

Nach einem Jahr erstmals wieder zum Friseur

„Sie lächelt, nur ein bisschen zwar, aber zufrieden. Ingrid Richter genießt es, wie ihr die Haare gekämmt und geschnitten werden. „Ach, das ist doch nicht nötig!“, wehrt die 68-Jährige dann aber ab, als Friseurin Cordelia Grimpe-Luhmann (41) ihr mit etwas Spray noch die Frisur in Form bringen will. „Sie haben doch schon genug getan“, sagt Frau Richter. Und: dass sie ja jetzt nicht „überschnappen“ müsse, nur weil sie endlich wieder zum Friseur gekommen sei. Das erste Mal seit einem Jahr. Denn Frau Richter lebt nach Abzug aller Fixkosten von 160 Euro im Monat.“

Hamburger Abendblatt / 01. März 2010

Frühstück und Friseur – Wohlfühlmorgen für Arme

„Frank Sevke hat schon einiges durchgemacht. Das Gesicht des 42-Jährigen hat tiefe Furchen. Seit 18 Jahren lebt er auf der Strasse oder kommt bei Freunden unter. Doch heute lässt er sich verwöhnen. ... In der Pausenhalle der Sankt-Angar-Schule in Hohenfelde stehen festlich gedeckte Tische mit Kerzen, Blumen und allem was man zum Frühstücken braucht. Rund 40 Schüler helfen freiwillig, servieren Kaffee oder weisen die meist schüchternen Gäste an freie Plätze. Viele der Bedürftigen sind wie Sevke unrasiert und zottelig, nicht selten fehlen Zähne. Darum kümmern sich professionelle Helfer. Draußen steht einen mobile Zahnklinik und der Krankenwagen der Mobilen Hilfe für Obdachlose.“

shz.de / 28. Februar 2010

Buffet, Pediküre und Beratung

„Noch ein Muffin?“ – Die junge Frau serviert das Gebäck mit einem Lächeln, und Hermann Zarp (53) freut sich, über den Muffin nicht weniger als über die Freundlichkeit. „Es ist wirklich schön hier, diese Veranstaltung ist eine tolle Idee“, sagt er. Der gelernte Stahlbauschlosser hat das Leben von einer ganz anderen Seite kennengelernt, war vier Jahre lang obdachlos: „Das war furchtbar, dieses Leben hat meine Knochen kaputt gemacht.“ An diesem Samstagvormittag kann Zarp sich in der Sankt-Ansgar-Schule an der Bürgerweide entspannen und sich umsorgen lassen.“

Neue Kirchenzeitung / 07. März 2010

„Toll, dass sowas auch mal für Arme gemacht wird“ – Rund 150 Besucher beim „1. Hamburger Wohlfühlmorgen“

„Ich kann wieder lachen, ich hab einen neuen Zahn!“ Björn Fels tippt freudig auf seinen oberen Schneidezahn – und lacht tatsächlich. Kostenlose Zahnbehandlung ist nur eines von 15 Angeboten beim 1. Hamburger Wohlfühlmorgen für Obdachlose und Arme. ... „Weiter drüben im Hof steht ein Zelt der Malteser, in dem die Tierärztin Charlotte von Canstein an diesem Tag ihre Patienten empfängt. Drei Katzen, drei Meerschweinchen und acht Hunde waren schon hier mit unterschiedlichen Leiden: von Würmern und Flöhen bis zu akuter Niereninsuffizienz bei einer Katze. „Sie hat auch gleich eine Infusion bekommen. Leider ist sie schon sehr alt, 17 Jahre.“ Ein Mädchen zieht die Malteserin am Ärmel. „Hast Du auch was für die Ohren?“ Zwei Stofftiere sollen nun auch behandelt werden, eines hat Schnupfen. So etwas duldet keinen Aufschub.“

Katholische Nachrichten Agentur (KNA) / 02. März 2010

Einmal wie im Hotel

„Mit diesem Andrang haben wir heute Morgen überhaupt nicht gerechnet“, sagt ganz verblüfft Josephin von Spiegel vom Sozialdienst katholischer Frauen Hamburg-Altona. Sie steht in der Pausenhalle der Sankt-Ansgar-Schule, die an diesem Samstagmorgen ihre Türen für arme und obdachlose Menschen der Stadt geöffnet hat. Die mitwirkenden 40 SchülerInnen erkennen ihre Pausenhalle nicht wieder; sie hat sich in ein großes Frühstückscafe mit einer farbenfrohen Tischdekoration verwandelt.“

Sozialcourage / 01. Februar 2010

News
16. Hamburger Wohlfühlmorgen:

Samstag, 04.11.2017 von 10:00 bis 13:00 Uhr
Sankt-Ansgar-Schule
Bürgerweide 33
Hamburg-Borgfelde

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